Genf
Genf ist die zweitgrößte bevölkerungsreichste Stadt der Schweiz (nach Zürich) und ist die bevölkerungsreichste
Stadt der Romandie (dem französischsprachigen Teil der Schweiz). Sie liegt dort, wo die Rhone im
Genfer See endet (in Frankreich bekannt als Lac Léman), es ist die Hauptstadt der Republik und des Kantons von Genf.
Die Stadt hatte eine Bevölkerungszahl von 186.825 Einwohnern im Juni 2008 und in der Metropolregion waren es 812000
Einwohner, laut einer Volkszählung vom Jahr 2007. Die Genfer Stadtgebiet erstrecken sich teilweise über
die Schweiz (517000 Einwohner) und teilweise über Frankreich (293000 Einwohner).
Genf ist ein weltweites Zentrum für Diplomatie und internationale Zusammenarbeit und gilt
als eine globale Stadt, vor allem wegen der Anwesenheit von zahlreichen internationalen Organisationen,
und dem Sitz vieler Agenturen der Vereinten Nationen und dem Roten Kreuz.
Es ist auch der Ort, an dem die Genfer Konventionen unterzeichnet wurden, welche vor allem die
Behandlung von Nicht-Kombattanten der Kriegszeit und der Kriegsgefangene betreffen. Genf wurde als der
sechstgrößte und wichtigst Finanzplatz weltweit vom Global Financial Centres Index bezeichnet, vor
Tokio, Chicago, Frankfurt und Sydney, und eine Umfrage von Mercer Consulting im Jahr 2007 ergab, das Genf
die zweithöchste Lebensqualität auf der Welt hat (knapp geschlagen von Zürich). Die Stadt wurde
als die Hauptkompakt-Metropole der Welt bezeichnet und als "Peace Capital".